Breitband von NetCologne

Alles Wissenswerte rund um das schnelle Internet

Das digitale Zeitalter eröffnet grenzenlose Möglichkeiten – und erhöht damit den Bedarf an superschnellen Internetzugängen mit bis zu 400.000 kbit/s bzw. perspektivisch sogar noch mehr. Doch was genau sagt die Bandbreite eigentlich aus und wie kommt das schnelle Internet zu mir nach Hause? Diese und viele weitere Fragen wollen wir hier klären.

Alles über das schnelle Internet für die Region – erklärt in 3 Minuten!

Wofür steht die Bandbreite?

Die Bandbreite bestimmt die Menge an Daten, die pro Sekunde über ein Kabel versendet werden kann. Sie ist also z.B. entscheidend dafür, wie schnell sich Ihre Internetseiten aufbauen, wie lange der Versand von E-Mails und anderen Daten dauert. Je nach verwendeter Übertragungstechnik werden unterschiedliche Bandbreiten erreicht:

  • ISDN: 64 kbit/s
  • DSL: bis zu 18.000 kbit/s
  • VDSL: bis zu 50.000 kbit/s
  • VDSL-Vectoring: bis zu 100.000 kbit/s
  • Glasfaser (FttB/HFC): bis zu 400.000 kbit/s (perspektivisch mehr)

Die digitale Welt braucht leistungsfähige Leitungen

Superschnelle VDSL-Anschlüsse zeigen ihre Überlegenheit vor allem bei Video- und TV-Übertragungen per Internet, also z.B. dann, wenn Sie sich den neuesten HD-Blockbuster aus der Online-Videothek anschauen möchten. Doch auch für viele weitere, heute selbstverständliche Anwendungen werden hohe Bandbreiten benötigt:

  • Down- oder Upload von großen Datenmengen
  • Schnelles Surfen oder Internet-Telefonate (VoIP) von mehreren Anwendern gleichzeitig
  • Nutzung multimedialer Angebote (z.B. Video- oder Fotoportale)
  • Videokonferenzen

Zeit für superschnelle Downloads

Im Vergleich der Download-Zeiten für einen HD-Film mit etwa 4 GB sehen Sie die Vorteile von VDSL und Glasfaser (Fibre) auf den ersten Blick:

 

Unsere Infrastruktur für Ihr Highspeed-Internet

Wir rüsten uns für die Zukunft und erweitern ständig unser hochleistungsfähiges Glasfasernetz. Anhand der folgenden Grafik erläutern wir Ihnen unsere Technologien:

 

 

Die meisten Kommunikationsnetze bestehen heute noch aus Kupferkabeln, die von der Ortsvermittlungsstelle (siehe Grafik Buchstabe A) bis in die Haushalte führen. Aufgrund dieser langen Teilnehmeranschlussleitung (TAL) aus Kupfer, können mit dieser sogenannten ADSL-Technologie (Grafik Punkt 1) allerdings maximal 18.000 kbit/s erreicht werden.

Über ein Glasfaserkabel hingegen sind Übertragungen mit einer Bandbreite von 400.000 kbit/s und mehr möglich. Um möglichst viele Menschen und Unternehmen mit superschnellen Breitbandanschlüssen zu versorgen, investiert NetCologne in das Hochgeschwindigkeitsnetz und treibt den Breitbandausbau intensiv voran. In Ballungszentren installieren wir die Glasfaserkabel oft bis in die Hauskeller hinein (FttB - Fibre to the Building / Grafik Punkt 4).

Dies ist in dünner besiedelten Regionen wirtschaftlich nicht realisierbar. Deshalb verlegen wir hier die Glasfaserleitungen bis zu den grauen Verteilerkästen (Grafik Buchstabe B) an den Straßenrändern (FttC - Fibre to the Curb / Grafik Punkt 2). So wird nur die kurze Strecke bis zum Haus über Kupferkabel zurückgelegt und eine beeindruckende Surf-Geschwindigkeit von bis zu 50.000 kbit/s (bei VDSL-Vectoring sogar bis zu 100.000 kbit/s) erreicht.

Bei der HFC-Technologie (Grafik Punkt 3) wird der Großteil der Daten ebenfalls über Glasfaser transportiert. Die letzten Meter werden dann über Koaxialkabel in die einzelnen Haushalte geführt. HFC-Netze wurden ursprünglich für reines Kabelfernsehen verwendet. Heutzutage sind sie oft mit einem digitalen Rückkanal ausgestattet, so dass der Nutzer neben dem Datenempfang (Download) auch Signale senden (Upload) kann, um z. B. Video-on-Demand-Dienste nutzen zu können.