Online-Gaming ist auf dem Vormarsch. Ob Cozy Game, Ego Shooter oder RPG – es gibt nichts, was es nicht gibt, und für alle ist etwas dabei. Aber damit aus dem Gaming-Spaß kein Verbindungsfrust wird, braucht es die optimale Internetgeschwindigkeit.  

Internet für Gaming sollte mindestens eine Bandbreite von 50 Mbit/s im Download und 10 Mbit/s im Upload liefern. Wer seine Games streamt, wählt am besten einen Tarif mit höherer Bandbreite, vor allem im Upload. Wichtig ist außerdem die Latenzzeit (Ping). Hier gilt: Je niedriger, desto besser. Ein Ping-Wert von höchstens 50ms sorgt für ein flüssiges Spielerlebnis.  

Was genau es mit Bandbreite, Ping und Co. auf sich hat und welche Möglichkeiten du hast, um die Internet-Geschwindigkeit beim Gaming zu verbessern, erfährst du in diesem Artikel. 

In diesem Artikel erfährst du:

  1. Warum die optimale Internet-Geschwindigkeit beim Gaming so wichtig ist.

  2. Diese Faktoren bestimmen die Internet-Geschwindigkeit beim Gaming.

  3. Die optimale Routereinstellung für eine hohe Internetgeschwindigkeit. 

  4. LAN statt WLAN für die optimale Internetgeschwindigkeit beim Gaming. 

  5. Deine Checkliste: So optimierst du das Internet für Gaming.

Warum die optimale Internet-Geschwindigkeit beim Gaming so wichtig ist.

Wenn du ein Online-Game spielst, steht dein Gerät in einem ständigen Datenaustausch mit einem Gameserver. Dieser Server steuert das Spielgeschehen, mit dem Ziel, dass alle gleichzeitig dasselbe sehen und Aktionen innerhalb des Spiels flüssig und korrekt ablaufen.  

Ein Beispiel: Dein PC lädt Informationen über die Umgebung herunter und schickt gleichzeitig Informationen darüber zurück, wohin sich dein Charakter bewegt. Nur so können andere Spieler sehen, wo dein Charakter gerade ist und was er tut. 

Leistet die Verbindung nicht das, was sie soll, geraten dein Gerät und der Gaming-Server in eine Art Meinungsverschiedenheit à la „Ich bin hier“ – „Nein, du bist dort“. Das Ergebnis:  

Wenn du ein Online-Game spielst, steht dein Gerät in einem ständigen Datenaustausch mit einem Gameserver. Dieser Server steuert das Spielgeschehen, mit dem Ziel, dass alle gleichzeitig dasselbe sehen und Aktionen innerhalb des Spiels flüssig und korrekt ablaufen.  

Ein Beispiel: Dein PC lädt Informationen über die Umgebung herunter und schickt gleichzeitig Informationen darüber zurück, wohin sich dein Charakter bewegt. Nur so können andere Spieler sehen, wo dein Charakter gerade ist und was er tut. 

Leistet die Verbindung nicht das, was sie soll, geraten dein Gerät und der Gaming-Server in eine Art Meinungsverschiedenheit à la „Ich bin hier“ – „Nein, du bist dort“. Das Ergebnis:  

  • Verzögerte Reaktionen (Lag): Du drückst eine Taste und dein Charakter reagiert deutlich verspätet.

  • Rubberbanding: Du läufst los und wirst plötzlich ein Stück zurückgesetzt. 

  • Gegner bewegen sich ruckartig von Punkt zu Punkt. 

  • Treffer erzeugen keinen Schaden. 

  • Du wirst getroffen, obwohl du rechtzeitig in Deckung warst. 

  • Freezes: Das Spielgeschehen bleibt wie eingefroren stehen. 

  • Connection lost: Du fliegst komplett aus dem Spiel. 

Diese Faktoren bestimmen die Internet-Geschwindigkeit beim Gaming.

Ob beim Gaming alles reibungslos läuft, hängt hauptsächlich von drei Merkmalen deines Internetanschlusses ab: 

  • Latenz (Ping) 

  • Bandbreite (Download- & Upload-Geschwindigkeit) 

  • Stabilität der Verbindung 

Die Begriffe haben fast alle schon mal gehört – was sie aber konkret fürs Zocken bedeuten, bleibt oft unklar. Wer’s einmal verstanden hat, weiß aber schnell, wo man bei seinem Internetanschluss ansetzen kann, um beim Gaming mehr Stabilität und weniger Frust rauszuholen. 

Latenz: Die unterschätzte Größe für Gaming-Internet.

Latenz – oft als „Ping“ bezeichnet – ist die Reaktionszeit deiner Internetverbindung. Also wie lange ein Datenpaket von deinem Rechner zum Spielserver und wieder zurück braucht. Gemessen wird diese in Millisekunden (ms).  

Generell gilt: Je niedriger die Latenzzeit, desto besser. Alles über 50 ms ist fürs Gaming nicht geeignet, denn dann verzögern sich Reaktionen und das Gaming-Erlebnis läuft versetzt und fehlerhaft. 

Wie gut der Ping bei dir zuhause ist, hängt von zwei Dingen ab:  

  1. Entfernung zum Gameserver: Kurze Strecke, niedriger Ping. Lange Strecke, höherer Ping. 

  2. Bandbreite deines Internettarifs: Ist die Bandbreite voll ausgelastet, stauen sich die Daten und der Ping steigt. 


Die optimale Routereinstellung für eine hohe Internetgeschwindigkeit.

Während du die Bandbreite bloß durch einen Tarifwechsel beeinflussen und am Ping nur bedingt etwas ändern kannst, hast du beim Router freie Bahn. Und hier ist in Sachen Internetleistung einiges rauszuholen – mehr als die meisten wissen: 

  • Priorisierung (QoS): Viele Router bieten die Möglichkeit, den Datenverkehr bestimmter Geräte oder Anwendungen zu priorisieren. So sorgst du dafür, dass Spiele nicht ruckeln, wenn nebenbei gestreamt oder geladen wird. 

  • 5‑GHz‑WLAN: Nutze den 5‑GHz‑Kanal deines Routers. Er reicht zwar nicht so weit in die Wohnung wie 2,4 GHz, ist dafür aber weniger störanfällig und meist stabiler – ideal fürs Gaming. 

  • Führe regelmäßig Router-Updates durch – aber nur dann, wenn du gerade nicht zockst. 

  • Standort: Stelle den Router frei und entfernt von möglichen Störquellen auf. Mehr zur optimalen Routerpositionierung findest du hier

LAN statt WLAN für die optimale Internetgeschwindigkeit beim Gaming.

Im Vordergrund steht ein Router auf einem Tisch; im Hintergrund sitzen zwei Personen auf einem Sofa und reagieren auf ein Geschehen außerhalb des Bildausschnitts.

Wenn du bereits einen Tarif mit ausreichender Bandbreite hast und auch die Routereinstellungen stimmen, bleibt immer noch das LAN-Kabel als Lösung. 

Mit einem LAN-Kabel ist dein Gerät direkt mit dem Router verbunden. Das bedeutet für den Datenaustausch: kurze Wege, keine Beeinträchtigung durch Störquellen. Deine Eingaben kommen ohne Umwege im Spiel an.  

WLAN ist bequemer, kann aber je nach Entfernung, Störquellen (z. B. Wände) oder durch die Verwendung anderer Geräte schwanken. Das kostet dich im Zweifel den Win. Fürs entspannte Zocken reicht WLAN oft aus, für ernsthaftes Gaming ist LAN einfach die verlässlichere Bank. Mit einem LAN-Kabel der Kategorie Cat6 oder Cat7 bist du bestens ausgestattet. 

Deine Checkliste: So optimierst du das Internet für Gaming.

Alles in allem hast du also jede Menge Hebel und Stellschrauben, um die Geschwindigkeit deines Internets fürs Gaming zu optimieren. Hier nochmal in Kürze: 

Mache den Technologie-Check: Glasfaser ist dein verlässlichster Gaming-Partner, gefolgt von DSL. Bei Kabel musst du mit Verbindungsproblemen rechnen. 

Für Gaming allein reicht in der Regel ein Tarif mit 50 Mbit/s im Download und 10 Mbit/s im Upload. 

Wer zusätzlich streamt, ist mit 100 Mbit/s im Download und 25 Mbit/s im Upload auf der sicheren Seite 

Wer noch über Kabel surft oder sich den Anschluss mit anderen teilt, wählt lieber eine Tarifstufe höher. 

Positioniere deinen Router so, dass er frei steht und weit funken kann. 

Wähle den 5-GHz-Kanal deines Routers. 

Priorisiere dein Gaming-Gerät bzw. das gewünschte Game in den Routereintsellungen (QoS). 

Nutze ein LAN-Kabel (Cat6 oder Cat7) statt WLAN. 

Wenn du das beachtest, steht einem entspannten Gaming-Abend nichts mehr im Weg. 

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