Schnelles Internet: NetCologne erweitert Glasfasernetz im Kölner Süden

Köln, 20.03.2015

Der Telefon- und Internetanbieter NetCologne erweitert sein Glasfasernetz im Kölner Süden. Ab sofort beginnt hier der Ausbau der schnellen Internetleitungen: Neu erschlossen werden die Stadtteile Weiß, Immendorf, Sürth und das Gewerbegebiet Hahnwald. Über die Glasfaserleitungen sind hier demnächst Geschwindigkeiten bis zu 100 Mbit/s möglich. Eine Informationsveranstaltung ist am 24. März geplant.

Schnelle Verbindungen für 8.500 Privathaushalte

Nachdem NetCologne die schnellen Glasfaserleitungen im letzten Jahr bereits in Rondorf und Godorf verlegt hat, bindet der städtische Anbieter nun weitere Stadtteile im Kölner Süden an die eigene Datenautobahn an. In Kooperation mit der RMT Engineering AG werden dazu in den kommenden Monaten elf Kilometer Glasfaserkabel verlegt und knapp 40 neue Technikgehäuse angebunden. Von dem Ausbau profitieren insgesamt rund 8.500 Privathaushalte und 350 Firmen.

Verlegung im Kanal
Das Besondere bei den Ausbauarbeiten ist eine innovative Verlegemethode, bei der die Glasfaserkabel durch bereits bestehende Abwasserkanäle eingezogen werden. Für die Anwohner hat das klare Vorteile: Der Großteil der Arbeiten verläuft unterirdisch und ist für sie nicht sichtbar. Dadurch, dass die neuen Leitungen in das städtische Kanalsystem integriert werden, müssen die Straßen für die Bautätigkeiten zudem nur punktuell geöffnet werden.

100 Mbit/s mit Vectoring
Um die Surfgeschwindigkeit in den Stadtteilen weiter hochzuschrauben, setzt NetCologne hier bereits die neue Vectoring-Technologie ein. Mit diesem Datenturbo sind Bandbreiten bis zu 100 Mbit/s möglich. Der Kölner Anbieter geht davon aus, dass die ersten Glasfaseranschlüsse bereits im Sommer 2015 verfügbar sind. Der Abschluss des Gesamtprojekts ist bis Ende 2015 geplant.

Infoveranstaltung für Anwohner
NetCologne lädt zu einer Infoveranstaltung am 24. März um 19:00 Uhr ins Pfarrheim St. Remigius, Sürther Hauptstraße / Ecke Rheinaustraße in Köln-Sürth ein, bei der das Unternehmen ausführlich über die anstehenden Arbeiten sowie die Internet-Angebote informiert und auf Fragen eingeht. Alternativ können sich Privatkunden unter www.netcologne.de/koeln oder telefonisch unter der Rufnummer 0221 2222-5984 informieren. Geschäftskunden können sich unter 0800-2222-550 beraten lassen oder Fragen an business@netcologne.de richten.

Zusatz zum technischen Hintergrund des Ausbaus
Das Kupfernetz, das heute noch überall in der Erde liegt und vielerorts für Datendienste genutzt wird, ist ursprünglich nur für klassische Telefonie entwickelt worden. Als Anfang der 1990er-Jahre das Internet hinzukam, mussten die Leitungen viel höhere Datenraten transportieren. In kleinen Mengen konnte das bestehende Kupfernetz diese Datenpakete stemmen. Im Zeitalter von YouTube, Netflix und Co. kommt das Netz allerdings an seine technischen Grenzen. Denn Kupferleitungen haben die Eigenschaft, dass die Datenpakete mit zunehmender Leitungslänge durch Dämpfung langsamer werden. Im Endergebnis heißt das für den Kunden langsames Internet mit langen Ladezeiten. Die Lösung sind Leitungen aus Glasfaser, denn hier gibt es diese Restriktionen nicht. Über Glasfasertechnologie lassen sich bequem Bandbreiten bis in den Gigabit-Bereich realisieren. Ziel des Breitbandausbaus ist es deshalb, die leistungsfähigen Glasfaserleitungen möglichst nah zum Kunden zu bringen. In Sürth, Weiß, Immendorf und dem Gewerbegebiet Hahnwald werden sie bis zu den grauen Schaltkästen am Straßenrand verlegt. Dadurch sind es nur noch wenige hundert Meter bis zu den Haushalten, und die Datengeschwindigkeit wird deutlich erhöht – von ursprünglich maximal 18 Mbit/s auf bis zu 100 Mbit/s mit dem Einsatz der neuen Vectoring-Technologie.