Schnelles Internet für Hattingen: 100 Mbit/s für 23.500 Haushalte

Köln, 13.09.2016

Der Kölner Telekommunikationsanbieter NetCologne erweitert das eigene Glasfasernetz in der zweitgrößten Stadt des Ennepe-Ruhr-Kreises. Über das neue Netz können in Hattingen künftig 23.500 Haushalte von Surfgeschwindigkeiten mit bis zu 100 Mbit/s profitieren. Der Startschuss für die Ausbauarbeiten fällt in dieser Woche.

Surfen mit bis zu 100 Mbit/s
„Mit dem Ausbau in Hattingen können wir künftig 22.800 Privathaushalten und zusätzlich 700 Firmen Highspeed-Internetanschlüsse mit Geschwindigkeiten von bis zu 100 Mbit/s anbieten“, sagt NetCologne-Geschäftsführer Timo von Lepel. „Besonders für den stark unterversorgten Stadtteil Bredenscheid-Stüter bedeutet der Ausbau eine deutliche Verbesserung der Bandbreite.“ Hier sind bislang maximal zwei bis sechs Mbit/s verfügbar. Die hohe Surfgeschwindigkeit erreicht NetCologne neben dem eigentlichen Glasfaserausbau durch den zusätzlichen  Einsatz der Vectoring-Technologie. Dabei handelt es sich um einen intelligenten Prozessor innerhalb der neuen Technikgehäuse, der vorhandene Störsignale minimiert und die Daten schneller durch die Kabel leitet. >Zum Erklärfilm.

40 Kilometer Glasfaserleitungen
Zur Anbindung von Hattingen werden 124 neue NetCologne-Technikgehäuse errichtet und circa 40 Kilometer neuer Glasfaserkabel bis zu den grauen Schaltkästen innerhalb der Wohngebiete verlegt. Die Verlegung der Glasfaserleitungen übernimmt Kooperationspartner  innogy SE. „Im Spülbohrverfahren werden wir die neuen Glasfaserkabel oberflächenschonend in die Erde verlegen. Hierbei werden die Straßenoberfläche nur punktuell an zwei Stellen geöffnet, das Einziehen der Kabel erfolgt unterirdisch und ist damit für die Anwohner nicht sichtbar. Dort, wo diese Technik nicht zum Einsatz kommen kann, arbeiten wir im klassischen Tiefbauverfahren. Begonnen wird mit den Arbeiten noch in dieser Woche in Hattingen-Mitte im Bereich des Marktplatzes“, erklärt Dr. Kai-Uwe Dettmann, zuständiger Projektleiter bei innogy. Die ersten schnellen Anschlüsse werden voraussichtlich im Frühjahr 2017 verfügbar sein.

Datenautobahn für 75 Prozent der Haushalte
Eine Anbindung an die schnelle Datenautobahn ist für viele Städte heute genauso wichtig, wie die Anbindung an eine Verkehrsautobahn. Auch Hattingens Bürgermeister Dirk Glaser ist dieses Anliegen vieler Bürger bewusst: „Nicht nur Betriebe und Dienstleister legen bei der Wahl eines neuen Standortes für ihr Unternehmen großen Wert auf eine schnelle Internetverbindung. Auch Privatleute fragen zunehmend danach, wenn sie zuhause im Homeoffice arbeiten oder beispielsweise datenintensive Streaming-Dienste nutzen möchten. Es ist begrüßenswert, dass in Hattingen dank der Kooperation von NetCologne und  innogy nun rund 75 Prozent der Haushalte mit Highspeed-Anschlüssen ausgestattet werden und ein modernes Glasfasernetz entsteht. Genauso wichtig ist aber auch, die Versorgung der verbleibenden 25 Prozent der Haushalte, die in dem Konzept von NetCologne und innogy  nicht vorgesehen sind. Hier gilt es, rasch Lösungen zu finden, denn wir streben in Hattingen ein flächendeckendes Netz mit höchstmöglichen Übertragungsraten an."

Ausbauschritte
Vom Ausbau profitieren die Hattinger Stadtteile Blankenstein, Bredenscheid-Stüter, Hattingen-Mitte, Holthausen, Welper und Winz-Baak. Damit werden rund 75  Prozent der Haushalte mit Highspeed-Anschlüssen ausgestattet. In den kommenden Monaten werden im ersten Schritt zunächst die neuen Schaltkästen aufgestellt. Parallel dazu beginnt in Teilen bereits der Ausbau der Glasfasertrasse.

Anschlussregistrierung
Interessierte Anwohner können sich bereits jetzt vorab für einen schnellen Anschluss von NetCologne registrieren. Informationen zu Tarifen und Produkten sind online unter www.netcologne.de/hattingen oder telefonisch unter 0800 2222-800 erhältlich. Geschäftskunden können sich unter 0800 2222-550 beraten lassen oder Fragen an business@netcologne.de richten. Sobald die schnelleren Surfgeschwindigkeiten an den jeweiligen Adressen verfügbar sind, informiert NetCologne die registrierten Bürgerinnen und Bürger gesondert und leitet den Anschlusswechsel in die Wege.