Schnelles Internet für 021 71 - EVL und NetCologne starten Breitbandkooperation in Leverkusen

Köln, 08.04.2014

asd

Surfen mit bis zu 50.000 Kbit/s im Bereich der Telefonvorwahl 021 71 – NetCologne und die Energieversorgung Leverkusen GmbH & Co. KG (EVL) machen das durch eine Kooperation künftig möglich.

Problemlos in Sekundenschnelle große Datenmengen abrufen:  Das wird im Laufe des Jahres 2015  in Opladen, Quettingen, Fixheide, Lützenkirchen, Pattscheid, Romberg, Bergisch Neukirchen, Imbach und Hüscheid möglich sein – überall dort in Leverkusen, wo die Telefonvorwahl 021 71 gilt.

Im Rahmen der Kooperation arbeiten dabei beide Partner Hand in Hand: Die EVL sorgt  für den Ausbau und den Unterhalt des Glasfasernetzes (passive Netzinfrastruktur). Die NetCologne betreibt die aktive Systemtechnik und ist als Telekommunikationsanbieter der Ansprechpartner für die Kunden.  

Den Startschuss für die Arbeiten gaben nun NetCologne, EVL und die Stadt Leverkusen gemeinsam. „Schnelles Internet ist für die Bürgerinnen und Bürger ein Stück Lebensqualität und für Gewerbetreibende ein wichtiger Bestandteil der täglichen Arbeit. Der Ausbau des Glasfasernetzes im Vorwahl-Bereich 021 71 stärkt daher den Standort Leverkusen“, sagt Oberbürgermeister Reinhard Buchhorn.

„Über die schnellen Leitungen können wir unseren Kunden künftig Anschlüsse mit einer Leistung von bis zu 50.000 Kbit/s zur Verfügung stellen“, freut sich NetCologne Geschäftsführer Jost Hermanns. „Perspektivisch wird durch die sogenannte Vectoring-Technologie sogar deutlich mehr möglich sein“, verrät er. Vom Ausbau profitieren insgesamt 24.000 Privatkunden und rund 850 Gewerbebetriebe in Leverkusen.

„Dass die EVL mit diesem Projekt das Geschäftsfeld Telekommunikation erfolgreich besetzt zeigt: Die EVL ist der führende Infrastrukturdienstleister in Leverkusen“, sagen die EVL-Geschäftsführer Rolf Menzel und Dr. Ulrik Dietzler. Insgesamt wird die EVL Glasfaserkabel auf einer Länge von fast 30 Kilometern bereitstellen.

Die Technik, die für das Ausbauprojekt eingesetzt wird, nennt sich FTTC (Fibre to the Curb). Dabei werden die Glasfaserkabel bis zu den grauen Schaltkästen am Straßenrand verlegt und somit deutlich näher zu den Häusern gebracht. Dadurch wird die Übertragungsgeschwindigkeit deutlich hochgeschraubt und die Datenverbindung um ein vielfaches schneller. Insgesamt werden daher im Laufe des Jahres 2014 zunächst über 100 Anschlüsse an den sogenannten Kabelverzweigern hergestellt.

Die Vorbereitungen für das Projekt laufen seit Mitte 2013. Sowohl die EVL als auch die NetCologne investieren in das Vorhaben jeweils rund zwei Millionen Euro. Den Abschluss des Gesamtausbaus planen die Unternehmen bis Ende 2015.

Interessierte Bürgerinnen und Bürger erhalten weitere Informationen zu den neuen Anschlussmöglichkeiten unter www.netcologne.de/leverkusen oder telefonisch unter der Rufnummer 0221 2222-5984.