Velbert-Langenberg: Glasfaserausbau für schnelle Internetleitungen startet!

Köln, 29.09.2016

Der regionale Telekommunikationsanbieter NetCologne verlegt ab sofort ein neues Glasfasernetz in Velbert-Langenberg und wird damit – nach Heiligenhaus und Wülfrath – nun in der dritten Stadt innerhalb des Kreises Mettmann aktiv. Über die Datenautobahn können nach der  Fertigstellung rund 7.000 Haushalte mit Geschwindigkeiten von bis zu 100 Mbit/s durchs World Wide Web surfen.

 

Die Anbindung an eine schnelle Datenautobahn im Netz ist für viele Städte heute genauso wichtig, wie die Anbindung an die Verkehrsautobahn. Das gilt nicht nur für Firmen, die einen Wirtschaftsstandort suchen, sondern auch für Privathaushalte. Arbeiten im Homeoffice und die Nutzung hoher Datenanwendungen wie Fernsehen über Streaming Dienste, sind hier wesentliche Treiber für eine gesteigerte Nachfrage nach mehr Bandbreite.

 

Surfen mit bis zu 100 Mbit/s
„Mit dem Ausbau von Velbert-Langenberg können wir künftig 6.800 Privathaushalten und 300 Firmen Highspeed-Internetanschlüsse mit Geschwindigkeiten von bis zu 100 Mbit/s anbieten“, sagt NetCologne-Geschäftsführer Timo von Lepel. Zu den Stadtteilen, die NetCologne erschließen wird, gehören: Bonsfeld, Bökenbusch, Eickeshagen, Fronberg, Hopscheider Berg und Nierenhof. „Besonders für den bislang schlechter versorgten Stadtteil Nierenhof bedeutet das eine deutliche Verbesserung der Bandbreite, denn hier sind bislang maximal 6 Mbit/s verfügbar“, so von Lepel. Erste schnelle Anschlüsse werden voraussichtlich im Frühjahr 2017 verfügbar sein.

17 Kilometer Glasfaserleitungen
Den Ausbau des Netzes übernimmt Kooperationspartner innogy. Zur Anbindung von Velbert-Langenberg werden 44 moderne Technikgehäuse errichtet und ca. 17 Kilometer Glasfaserleitungen bis zu den grauen Kabelverzweigern innerhalb der Wohngebiete verlegt. Das letzte Stück Datenleitung aus Kupfer, das bis in die einzelnen Haushalte führt, bleibt bestehen. Auf der sogenannten ´letzten Meile´ setzt NetCologne den neuen Datenturbo ´Vectoring´ ein - einen intelligenten Prozessor innerhalb der neuen Technikgehäuse, der die dort vorhandenen Störsignale minimiert und die Daten schneller durch die Kabel leitet >>zum Erklärfilm.

Spülborverfahren
„Bei der Planung haben wir an vielen Stellen versucht, die bereits vorhandene Infrastruktur der Stadt in den Netzbau zu integrieren“, erklärt Dr. Kai-Uwe Dettmann, Projektleiter bei innogy. „Unser Ziel ist es, so schnell und oberflächenschonend wie möglich zu bauen. Deshalb arbeiten wir unter anderem auch mit dem sogenannten ´Spülbohrverfahren´, bei dem die Leitungen mittels eines Hochdruck-Wasserstrahls unterirdisch verlegt werden. Somit gibt es lediglich eine kleine Baugrube am Anfangs- und Endpunkt der Bohrung“, so Dettmann. Die ersten Bauarbeiten werden voraussichtlich in der zweiten Herbstferienwoche auf der Vogteier Straße in Höhe der Hausnummer 17 sowie im Altstadtbereich starten.

Über eine Million Euro Invest
Velbert-Langenberg gehört derzeit nicht zum Versorgungsgebiet der NetCologne. „Mit dem Ausbau der schnellen Internetverbindungen möchten wir das gerne ändern und den Bürgern eine leistungsstarke Alternative zum bestehenden Netz anbieten“, erklärt von Lepel. Insgesamt investiert NetCologne rund 1,2 Millionen Euro in den Aufbau der Zukunfts-Infrastruktur. Für Bürger und Stadt entstehen keine Kosten.

Wechsel ins schnelle Netz
Interessierte Anwohner können sich bereits vorab während des Ausbaus für einen Wechsel auf das schnelle Netz registrieren. Sobald der Kabelverzweiger, über den der eigene Haushalt versorgt wird, freigeschaltet ist, wird der Wechsel dann automatisch in die Wege geleitet. Wie schnell dies erfolgt, hängt neben der Fertigstellung des Netzes unter anderem auch von der aktuellen Vertragslaufzeit des Internetanschlusses ab.

Weitere Informationen hierzu sind online unter www.netcologne.de/velbert oder telefonisch unter 0800 2222-800 erhältlich. Geschäftskunden können sich unter 0800 2222-550 beraten lassen oder Fragen an business@netcologne.de richten.