Schnelles Internet: Startschuss für neue Datenautobahn in Windeck und Eitorf fällt gleichzeitig!

Köln, 28.10.2014

Der Ausbau schneller Internetleitungen ist aktuell ein großes und drängendes Thema in Deutschland, und die Frage „Wie bekommt man mehr Breitband in die Region?“ ist Gegenstand vieler Diskussionen. Zwei Gemeinden im Rhein-Sieg-Kreis zeigen, wie es tatsächlich funktioniert.

Die Bürgerinnen und Bürger der Gemeinden Windeck und Eitorf verbindet neben der räumlichen Nähe ab sofort auch ein wichtiger Standortfaktor: Sie können jetzt auf das schnelle Netz der NetCologne zurückgreifen und ihre Daten mit Lichtgeschwindigkeit versenden und abrufen. Möglich wird dieser Quantensprung im Rahmen einer Breitbandkooperation des Kölner Unternehmens mit dem Energieversorger RWE. Landrat Sebastian Schuster betonte beim heutigen Pressetermin, wie wichtig die Breitbandversorgung gerade im nord-östlichen Rhein-Sieg-Kreis ist, wo große Fläche, lange Trassen und geringe Bandbreiten bisher die Situation prägten. Für Bürger und Gewerbetreibende werde hier nun durch den Ausbau eine wesentliche Standortqualität hinzukommen.

Engagement der Gemeinden
Der Wunsch der Gemeinden nach mehr Bandbreite steht meist leeren Haushaltsetats gegenüber, die einen kostenintensiven Ausbau nicht möglich machen. In Eitorf konnte der Grundstein für den Ausbau der schnellen Leitungen mit Hilfe von Fördermitteln gelegt werden. „Den Haushalten in Eitorf, die als extrem unterversorgt galten, konnten wir dadurch zu schnellem Internet verhelfen“, erklärt Bürgermeister Dr. Rüdiger Storch. „Für die übrigen 65 Prozent der Haushalte musste eine andere Lösung her.“ Die Suche nach einem Anbieter, der auf eigene Faust den Ausbau der restlichen Haushalte stemmt, sei allerdings lange erfolglos geblieben. „Der Schlüssel war eine Infrastrukturpartnerschaft“, sagt Storch. „Die hier vor einem Jahr noch unbekannte NetCologne wollte das Wagnis eingehen und schaffte gemeinsam mit RWE ein Modell, das den Ausbau wirtschaftlich machte. Wir freuen uns sehr, dass wir dadurch heute den flächendeckenden Startschuss der schnellen Leitungen für Eitorf geben können“, so Storch.

Dranbleiben: Ausbau in Etappen
In Windeck gab es ebenfalls zwei Etappen für den Ausbau, und auch hier suchte Andrea Thiel von der Wirtschaftsförderungs- und Entwicklungsgesellschaft Windeck mbH lange nach Partnern für eine großflächige Erschließung der Gemeinde mit Glasfaserleitungen. Mit Erfolg: NetCologne und RWE haben hier in einem ersten Ausbauschritt rund 7.000 Haushalte und 650 Gewerbebetriebe mit Glasfaserleitungen angebunden. Dank positiver Synergiemöglichkeiten folgte dann ein Jahr später der Startschuss für weitere Ortsteile, sodass heute knapp 80 Prozent der Windecker Bürgerinnen und Bürger über das NetCologne-Netz surfen können. „Ein toller Erfolg, auf den wir auch als Gemeinde stolz sind“, sagt Thiel.

Das Erfolgsrezept: Starke Partner
Der Ausbau der schnellen Glasfaserleitungen ist teuer, da sie meist über große Strecken im aufwendigen Tiefbauverfahren Meter für Meter in die Erde verlegt werden müssen. Der Energieversorger RWE hat als Infrastrukturexperte den Vorteil, dass er bei der Verlegung von neuen Leitungen häufig auf bereits vorhandene Leerrohre zurückgreifen kann. Das sorgt für Effizienz beim Tiefbau. Der Telekommunikationsanbieter NetCologne bringt zudem langjährige Erfahrung mit den neuesten aktiven Technikkomponenten mit und greift als Netzbetreiber auf ein ausgeprägtes, bereits bestehendes Versorgungsnetz zurück. Im Rheinland und den angrenzenden Kreisen und Gemeinden betreut das Unternehmen heute schon mehr als 500.000 Kunden mit schnellen Verbindungen. „Die Projekte in Windeck und Eitorf sind deshalb ein Erfolgsrezept, weil RWE und NetCologne hier als Partner ihre jeweiligen Stärken optimal einfließen lassen können“, sagt Hermann Roth von RWE.

Vorteile des neuen Netzes
„Über das neue Glasfasernetz können die Bürgerinnen und Bürger in beiden Gemeinden ab sofort mit Geschwindigkeiten von bis zu 50 Mbit/s durchs World Wide Web surfen“, erklärt Marko Iaconisi von NetCologne. Damit stehe dem Arbeiten von zuhause nichts mehr im Weg und auch für Familien sei die gleichzeitige Nutzung mehrerer Endgeräte wie Smartphone, PC, Laptop und Tablet kein Problem mehr: „Über die Datenautobahn werden die Datenpakete blitzschnell verschickt. Datenstau war gestern, jetzt fließen die Informationen mit Lichtgeschwindigkeit durchs Netz“, so Iaconisi. Perspektivisch werden über eine neue Technologie an den Schaltkästen sogar Geschwindigkeiten von bis zu 100 Mbit/s möglich sein. Diesen nächsten Geschwindigkeitssprung plant das Unternehmen ab Sommer 2015. „Die Vorbereitungen laufen bereits“, sagt Iaconisi.

Weitere Informationen: Bürgerveranstaltungen
Mit dem heutigen Pressetermin ist der Ausbau in beiden Gemeinden abgeschlossen. Zum Marktstart bietet NetCologne den Telefon- und Internetanschluss im Doppelpack zum Vorteilspreis von 29,90 Euro in den ersten zwölf Monaten an. Für Interessenten sind vor Ort zwei Bürgerinformationsveranstaltungen geplant:

  • in Eitorf: Dienstag, 28. Oktober, um 18:30 Uhr in der Weinbar am Altebach 12, Eitorf
  • in Windeck: Freitag, 7. November, um 19 Uhr im Haus des Gastes, Siegtalstraße 39, Windeck-Herchen

Alternativ stehen NetCologne-Mitarbeiter für Privatkunden werktags von 9 bis 19 Uhr unter der Rufnummer 0221 2222-5984 für Rückfragen zur Verfügung. Interessierte Geschäftskunden können sich unter der Rufnummer 0800 2222-550 beraten lassen oder ihre Fragen an business@netcologne.de schicken.

Bereits vorab registriert?
Alle Interessenten, die sich bereits bei NetCologne über die Microsite www.netcologne.de/eitorf für Eitorf oder unter www.netcologne.de/windeck für Windeck registriert haben, werden in Kürze ihre Auftragsbestätigungen erhalten und können dann auf das neue Netz wechseln. Wie schnell ein Wechsel stattfindet, hängt dabei unter anderem von der bestehenden Restvertragslaufzeit beim bisherigen Anbieter ab.