Schnelles Internet für Hürth: Die zweite Phase der Vorarbeiten beginnt

Köln, 13.06.2014

Der Kölner Telefon- und Internetanbieter NetCologne hat angekündigt, die Stadt Hürth mit Glasfaserleitungen an die eigene schnelle Datenautobahn anzubinden. Mitte Juni startet jetzt die zweite Phase der Vorbereitungsarbeiten. Bis September werden rund 100 Schaltkästen im Stadtgebiet aufgestellt.

Mit Highspeed durchs World Wide Web surfen – das ist im Hürther Stadtgebiet vielerorts derzeit noch nicht möglich, und die Datenraten tröpfeln häufig aus den Leitungen in die Haushalte. Der Grund dafür sind die kilometerlangen Kupferleitungen, über die die Datenströme aktuell noch fließen müssen. Mit der
von NetCologne geplanten Glasfaserinfrastruktur wird sich das künftig ändern.

Bevor die eigentlichen Glasfaserkabel verlegt werden können, sind zunächst einige vorbereitende Baumaßnahmen notwendig. In einem ersten Schritt hat das Unternehmen bereits an den vorhandenen grauen Schaltkästen am Straßenrand die technischen Übertragungsschnittstellen für den schnellen Datenstrom geschaffen.

Ab dem 16. Juni werden nun die notwendigen Technikgehäuse aufgestellt, die später die blitzschnellen Lichtsignale von den Glasfasern auf die Kupferleitungen zu den Haushalten übertragen. Das Unternehmen bemüht sich darum, die punktuellen Bauarbeiten schnellstmöglich durchzuführen. In großen Teilen des Stadtgebiets sind Tagesbaustellen geplant. An einigen Stellen kann die Schließung der Baugruben jedoch bis zu einer Woche in Anspruch nehmen. Diese zweite Phase der Arbeiten wird voraussichtlich bis September abgeschlossen sein.

Nachdem alle Gehäuse aufgestellt wurden, beginnt im Herbst die Feinplanung des Tiefbaus in enger Absprache mit der Stadt Hürth. Dann wird entschieden, wo
genau die Glasfasertrasse entlangläuft. Sobald die Trassenführung feststeht, starten die Tiefbauarbeiten zur Verlegung der Glasfaserkabel innerhalb des
Stadtgebiets. Aller Voraussicht nach wird das Anfang 2015 sein.