Projekt „Digitalste Stadt Deutschlands“ erreicht private Haushalte mit 1 Gigabit

Köln, 15.05.2019

Verlegung Glasfaser in Köln-Lindenthal

Die Zeiten, in denen der Netzausbau der digitalen Entwicklung hinterherlief, sind vorbei – auf jeden Fall in Köln. Mit einer Investition von 100 Mio. Euro katapultiert NetCologne die Domstadt samt ihrer Randbezirke ins Gigabit-Zeitalter. Standen 2018 noch Schulen und Gewerbegebiete im Fokus, konzentriert sich der Kölner Telekommunikationsanbieter in 2019 auf Privatkunden. Bis zum Ende des Jahres sollen 20.000 Haushalte erstmals in den Genuss des superschnellen Internets kommen. Damit nimmt Köln deutschlandweit die Spitzenposition als digitalste Stadt ein. Und NetCologne-Kunden sind auf die Digitalisierung bestens vorbereitet.

Das Internet der Zukunft: Schöne neue Welt

Eine Vision, die schon bald Wirklichkeit werden könnte und die unsere Kommunikationsmöglichkeiten revolutionieren wird: Der Gesprächspartner steht im gleichen Zimmer – ist aber kein Mensch aus Fleisch und Blut, sondern dessen dreidimensionales Hologramm. Doch nicht nur der Kontakt zu Geschäftspartnern oder Freunden steht vor umwälzenden Veränderungen. Auch fantastische Online-Exkursionen werden Realität – endlich ein Konzert der „Gorillaz“ live im eigenen Wohnzimmer erleben oder sich im Inneren von Vettels Formel 1-Motors umschauen – und all das, ohne dafür das Zimmer zu verlassen.

Technisch werden diese Anwendungen vermutlich schon bald Realität sein. Und sie sind auf die Übertragung gigantischer Datenmengen angewiesen, mit der die konventionelle Netz-Infrastruktur überfordert ist. Mit dem weitreichenden Ausbau des superschnellen Internets will sich der Telekommunikationsanbieter jetzt vor die Welle setzen. NetCologne Geschäftsführer Timo von Lepel: „Wenn wir aus der Erfahrung von 20 Jahren Internet eines gelernt haben, dann ist es, dass die Ansprüche an die Bandbreite immer weiter steigen. Die Menge der Daten, die übertragen werden, steigt unaufhörlich an. In der Vergangenheit konnte der Netzausbau den wachsenden Ansprüchen kaum folgen. Jetzt drehen wir den Spieß um und schaffen eine Infrastruktur, die heutige Anforderungen weit übertrifft und die Zukunftssicherheit auf Jahre garantiert.“

NetCologne denkt für seine Kunden in die Zukunft

Eine der Herausforderungen, an denen viele aktuelle Internet-Anschlüsse scheitern: ruckelfreies Streaming von Videos auf dem TV-Gerät benötigt etwa 50 Mbit/s. Das Glasfasernetz, an dem schon bald 70 Prozent der Kölner Haushalte angeschlossen sein werden, ermöglicht im Vergleich dazu einen zwanzigmal höheren Datenfluss. „Damit sind auch die privaten Haushalte für die nächsten Stufen der Digitalisierung gerüstet“, erläutert von Lepel. „Wir bieten unseren Kunden mehr Möglichkeiten für die private Nutzung, und durch das 1-Gigabit-Internet ist das Arbeiten im anspruchsvollen Home-Office kein Problem mehr.“ Beispielsweise können Konstrukteure in Zukunft zu Hause an komplexen 3D-Modellen arbeiten oder per Holografie an Videokonferenzen über Ländergrenzen und Zeitzonen hinweg teilnehmen.

Weniger Pendeln und weniger Transporte sind ein wichtiger Beitrag zur Entlastung des Verkehrs und helfen dabei, das Klima zu schützen. Ganz egal, welches Ersatzteil fehlt, jeder kann sich künftig die Daten vom Netz in den 3D-Drucker laden, statt auf Paket- oder Kurierdienste zu warten. Oder Mode ganz einfach zuhause anprobieren: Welches Wunsch­kleidungsstück am besten aussieht, lässt sich doch per Hologramm ebenso gut beurteilen wie bei der realen Anprobe vor dem Spiegel – spart aber den Versand und die Retoure.

Kölner Netzausbau

Seit Januar 2019 hat NetCologne den Ausbau der 100.000 Haushalte gestartet, die bis 2022 ans superschnelle Internet angeschlossen sein sollen. Der Spatenstich in Wahnheide im Mai 2019 hat dabei mehr als nur Symbolcharakter: Mit Lindenthal und Wahnheide, Lövenich sowie Porz-Lind und Wahn werden auch Stadtteile mit dem 1 GBit-Netz ausgebaut, die bisher nicht ans Glasfasernetz angeschlossen waren. Timo von Lepel: „Gerade in Köln liegt uns der Ausbau besonders am Herzen. Denn digital dabei zu sein, ist heute enorm wichtig. Nur durch eine moderne Netz-Infrastruktur kann Köln die Herausforderungen für Verkehr und Klima erfolgreich angehen.“

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