NetCologne verdichtet Glasfasernetz: Jahresbilanz positiv

Köln, 25.06.2014

Jost Hermanns und Mario Wilhelm (Geschäftsführung NetCologne)

Der regionale Telekommunikationsanbieter NetCologne konnte sich auch im Geschäftsjahr 2013 in einem stark umkämpften Markt behaupten. Die Strategie, auf Netzqualität zu setzen, macht sich bezahlt: Das Unternehmen hat ein Ergebnis vor Steuern in Höhe von 17,2 Mio. Euro erzielt.

„Wir haben ein schwieriges Jahr hinter uns“, sagt Geschäftsführer Jost Hermanns, der seit September letzten Jahres die Geschicke der NetCologne gemeinsam mit seinem Kollegen Mario Wilhelm lenkt. Eine große IT-Umstellung hatte das Unternehmen ausgerechnet in dem Bereich vor Herausforderungen gestellt, in dem NetCologne sonst Spitzenergebnisse erzielte: Dem Kundenservice. „Der Systemwechsel war notwendig, damit wir unsere Kunden auch in Zukunft mit moderner Kommunikationstechnologie versorgen können“, so Hermanns. „Das ursprüngliche System wurde vom Hersteller nicht mehr unterstützt“, erklärt er weiter. Umso erfreulicher ist die positive Jahresbilanz.

Ergebnis gesteigert
Das Unternehmen erzielte in 2013 einen Umsatz in Höhe von 241 Mio. Euro und schloss das Geschäftsjahr mit einem Jahresergebnis von 17,2 Mio. Euro ab. Damit wurde das Ergebnis im Vergleich zum Vorjahr um 1,4 Mio. Euro gesteigert. Die Mehrkosten, die durch die Umstellung des Kundenmanagementsystems entstanden sind, konnten durch einmalige Sondererträge kompensiert werden.

Zuwachs bei Kundenzahlen
Wesentlicher Erfolgsbaustein der NetCologne ist weiterhin der konsequente Ausbau der eigenen Glasfaserinfrastruktur. Ende 2013 waren mehr als 56.500 Gebäude an das eigene Breitbandnetz angeschlossen (Vorjahr 55.000). Von den rund 388.000 Festnetzkunden versorgt das Unternehmen bereits 149.000 Kunden über das eigene Glasfasernetz – ein Plus von 10.000 Anschlüssen zum Vorjahr. Auch der TV Bereich hat einen deutlichen Zuwachs erfahren: Mittlerweile empfangen 216.000 Kunden ihr TV-Programm über NetCologne (Vorjahr: 200.000).

Fokus auf FttC-Ausbau
Bedingt durch die Vectoringentscheidung der Bunderegierung liegt der Ausbaufokus des Unternehmens besonders auf der Erweiterung der FttC-Infrastruktur (Fibre to the Curb). Dabei werden Glasfaserkabel bis zum grauen Kabelverzweiger am Straßenrand verlegt und so die Bandbreite in den Haushalten auf bis zu 50 Mbit/s erhöht. Besonders in ländlichen Regionen, in denen die VDSL Versorgungslage aktuell noch große Lücken aufweist, sorgt das für ein konstantes Kundenwachstum.

Bestandskunden sind Ausbaumotor
In erster Linie geht es für NetCologne beim Ausbau allerdings um Bestandskundenbindung. „Uns ist es wichtig, dass wir unseren Kunden auch langfristig leistungsstarke Netze anbieten können“, betont Hermanns. Nur so könne man sich perspektivisch gegen die Konkurrenz durchsetzen. „Die täglichen Anwendungen erfordern immer höhere Bandbreiten und dem können wir nur gerecht werden, indem wir die Glasfaserinfrastruktur konsequent weiter ausbauen“, erklärt Hermanns.

Zu den derzeitigen Ausbaugebieten der NetCologne gehören u.a. Wesseling, Pulheim, Niederkassel, Elsdorf, Windeck, Eitorf und Betzdorf. Perspektivisch werden hier durch den Einsatz der Vectoring-Technologie Bandbreiten bis zu 100 Mbit/s möglich sein. Den Ausbau realisiert NetCologne sowohl in Eigenregie als auch durch Breitbandkooperationen.