NetCologne und der 1. FC Köln starten kostenfreies WLAN im RheinEnergieSTADION

Köln, 08.09.2015

NetCologne-Geschäftsführer Jost Hermanns, 1. FC Köln-Geschäftsführer Alexander Wehrle und Stadionchef Hans Rütten gaben heute den Startschuss für kostenfreies WLAN im RheinEnergieSTADION.

Jeder will es, wenige haben es: In Deutschland gibt es heute nur eine Handvoll Stadien, die mit kostenfreiem WLAN ausgestattet sind. Das RheinEnergieSTADION in Köln gehört ab sofort mit dazu. Nach den ersten erfolgreichen Tests schaltet NetCologne das Stadion-WLAN jetzt für alle Besucher frei und erweitert damit das eigene HOTSPOT-Netz um einen stark besuchten Attraktionspunkt. Jetzt sind die Stadionbesucher zum Testen aufgefordert.

Bislang war es bei Heimspielen des 1. FC Köln schwer, mal eben ein Foto der Stadionatmosphäre an Freunde zu schicken oder die Bundesliga-Spielstände zu checken. Das soll sich mit dem neuen Stadion-WLAN nun ändern: „Für Fans wird es jetzt erstmals in größerem Stil möglich sein, die Emotionen aus dem Stadion auch nach draußen zu teilen“, sagt NetCologne Geschäftsführer Jost Hermanns. Vom Konzeptpapier bis zur Umsetzung hat es circa ein Jahr gedauert. Jetzt schaltet NetCologne erstmals offiziell das kostenfreie WLAN für alle Stadionbesucher frei. Damit ist Köln eines von fünf Stadien in Deutschland, die diesen Service anbieten.

WLAN in deutschen Stadien
Neben der Allianz Arena in München, der BayArena in Leverkusen, dem Signal-Iduna Park in Dortmund und der Veltins-Arena in Gelsenkirchen gehört ab sofort auch das RheinEnergieSTADION zum Club der WLAN-Stadien in Deutschland - sehr zur Freude des Betreibers, den Kölner Sportstätten GmbH: „Für die Kölner Stadionfans und natürlich auch für den 1. FC Köln ist das ein deutlicher Mehrwert und deshalb haben wir gerne die Genehmigung für die WLAN-Ausleuchtung gegeben“, sagt Geschäftsführer Hans Rütten.

Fanerlebnis stärken
Das WLAN-Netz eröffnet sowohl dem Betreiber als auch dem Mieter des Stadions, dem 1. FC Köln, vielfältige neue Möglichkeiten. „Für uns als Verein soll diese Infrastruktur perspektivisch ein wichtiger Baustein in der Fankommunikation werden“, sagt FC-Geschäftsführer Alexander Wehrle. „Wir haben bereits eine Reihe von Ideen entwickelt und arbeiten gerade an einem passenden Konzept. Zunächst geht es darum, den Fans zuverlässig die Internetnutzung im Stadion zu ermöglichen – etwa, um die FC-Kanäle nutzen zu können.“

Antennen in schwindelerregender Höhe
Insgesamt wurden im Stadion 180 modernste Access Points installiert, wobei jede Antenne mit 1 Gbit/s angebunden ist und bis zu 500 Nutzer gleichzeitig ins Netz bringen kann. Um die Access Points dort anzubringen, wo sie technisch zur optimalen Ausleuchtung benötigt werden, wurde mit Spezialteams gearbeitet: „Häufig mussten wir auf Höhenarbeiter zurückgreifen, die per Funkanweisung unsere Access Points in schwindelerregender Höhe angebracht haben“, erklärt Jost Hermanns. „Solche Aktionen waren mit Blick auf die Plätze, die wir bereits in der Kölner Innenstadt vernetzt haben, auch für uns neu. Aber vor Herausforderungen schrecken wir Kölner ja bekannterweise nie zurück“, sagt Hermanns.

Technik für 50.000 Zuschauer
„Die Erfahrungen in den anderen Stadien haben gezeigt, wie schwierig es ist, ein WLAN-Netz dieser Größenordnung auf so engem Raum zu realisieren und auf einen Schlag in den Live-Betrieb zu nehmen“, erklärt Hermanns. Zudem sei jedes Stadion anders und Planungen am Reißbrett so gut wie unmöglich. „Wir haben natürlich schon bei einigen Veranstaltungen und Konzerten getestet, aber mit dem Live-Betrieb während eines Bundesliga-Spiels ist das bei Weitem nicht vergleichbar“, so Hermanns. Technisch können sich alle 50.000 Stadionbesucher mit dem Netz verbinden.

Mithilfe der Stadionbesucher gefragt
Um das WLAN-Netz während der nächsten Heimspiele weiter zu optimieren, bittet NetCologne nun um die Mithilfe der Stadionbesucher. „Unser Ziel ist es, dass das Stadion-WLAN wirklich von jedem Platz im Innenbereich genutzt werden kann. Sollte ein Fleck nicht ideal ausgeleuchtet sein, müssen wir nochmal ran. Wir sind hier für jeden Hinweis dankbar und bitten um Verständnis, wenn bei einem solchen Großprojekt nicht alles von Anfang an perfekt läuft“, erklärt Hermanns. Für die Heimspiele des FC wird es deshalb eine Bewertungsmaske auf der HOTSPOT.KOELN-Startseite geben, über die ein Feedback zum Netz jederzeit möglich ist (www.hotspot.koeln).

Sponsoringpartnerschaft verlängert
Mit der Ausleuchtung des Stadions bleibt NetCologne einer langen Tradition treu. Denn das Kölner Unternehmen steht dem 1. FC Köln im technischen Bereich bereits seit den Anfängen zur Seite: So wurde 1998 der erste Internetauftritt des FC von NetCologne entwickelt und auch das FC TV seit jeher unterstützt. Zudem realisierte das Unternehmen schon früh eine Gigabit-Anbindung des Stadions und des Geißbockheims. NetCologne ist mittlerweile seit 17 Jahren Partner an der Seite des 1. FC Köln und unterstützt ihn vor allem dort, wo es um schnelle Verbindungen und modernste Technik geht. Gerade wurde der Sponsoringvertrag um weitere drei Jahre verlängert.

So funktioniert das Stadion-WLAN an Heimspieltagen
Das Einloggen in das Netzwerk ist leicht: Benutzer müssen einfach in den Handy-Einstellungen unter dem Menüpunkt „WLAN“ das Stadion-WLAN über „1.FC Koeln“ auswählen. Dann werden kurz die Nutzungsbedingungen bestätigt, „jetzt lossurfen“ anklicken – und schon ist man drin. Der kostenfreie Zugang ist für vier Stunden freigeschaltet – also die durchschnittliche Verweildauer der Besucher während eines Spiels. Außerhalb von Heimspieltagen können sich die Besucher im RheinEnergieSTADION über HOTSPOT.KOELN kostenfrei einloggen.

Zahlen zum Projekt:

  • Die Anbindung des Stadions wurde mit einer 20 Gigabit Leitung realisiert
  • Access Points: 180
  • Jede Antenne ist mit einer 1 Gbit-Leitung angebunden
  • Insgesamt wurden im Stadion ca. 10 Kilometer Glasfaserleitungen verlegt