Markterkundung für schnelles Internet in Rheinbach: NetCologne prüft Glasfaserausbau

Köln, 12.02.2016

Schnelles Internet für Rheinbach

Der Kölner Telekommunikationsanbieter NetCologne möchte das eigene Glasfasernetz im Rhein-Sieg-Kreis in Rheinbach erweitern und prüft dort aktuell den Ausbau der schnellen Internetverbindungen. Damit dieser Ausbau wirtschaftlich möglich wird, ist in den nächsten Wochen die Initiative der Bürger gefragt. Denn ab sofort startet das Unternehmen eine Umfrage unter den Anwohnern: Wenn sich 15 Prozent der Haushalte für einen schnellen Anschluss bei NetCologne entscheiden, verlegt das Unternehmen die Glasfaserleitungen kostenfrei bis in die Wohngebiete.



Der Stichtag für die Umfrage ist der 06.März 2016. Eine Anbindung an die schnelle Datenautobahn ist nicht nur für Firmen,sondern auch für Privathaushalte immer wichtiger. Denn sowohl das Arbeiten im Homeoffice als auch die Nutzung von mehreren Endgeräten wie Laptops, Tablets und Smartphones gleichzeitig, erfordern immer höhere Bandbreiten. In Rheinbach sind die Leitungen derzeit vielerorts noch langsam und in Teilen können die Anwohner mit maximal sechs Megabit pro Sekunde durchs Internet surfen. Das möchte NetCologne mit Kooperationspartner RWE und der Stadt Rheinbach nun gemeinsam ändern.

Umfrage für schnelles Internet
Damit die Haushalte auf die Datenautobahn wechseln können, müssen die schnellen Glasfaserleitungen bis in die Wohngebiete verlegt werden. Das soll ohne jegliche finanzielle Belastung für die Stadt und die Anwohner erfolgen. Um ein solches Vorhaben wirtschaftlich realisieren zu können, führt das Unternehmen in Rheinbach deshalb vorab eine Markterkundung durch. „Wir investieren gerne in die Region, wenn das Interesse an den schnellen Leitungen bei den Anwohnern vorhanden ist“, erklärt NetCologne- Geschäftsführer Jost Hermanns.Bürgermeister Stefan Raetz sieht diese Initiative des regionalen Anbieters als Chance: „Allein könnten wir als Stadt den Breitbandausbau nicht stemmen. Wenn wir dieses Projekt aber gemeinsam auf die Beine bringen, ist das für viele Bürgerinnen und Bürger von Vorteil. Schnelles Internet ist für viele ein Stück Lebensqualität und für Unternehmen unerlässlich, um wettbewerbsfähig zu bleiben. Die Markterkundung wird vom 15. Februar bis zum 06. März erfolgen.

15 Prozent Quote
In Rheinbach leben derzeit rund 27.000 Einwohner. Von dem Ausbau würde im ersten Schritt zunächst die Rheinbacher Kernstadt mit rund 15.000 Einwohnern profitieren. „Wenn sich 15 Prozent der dort vorhandenen 7.000 Haushalte für einen schnellen Internetanschluss bei uns registrieren, bauen wir definitiv aus“, erklärt Hermanns die Mechanik der Umfrage und gibt auch für die übrigen Ortsteile einen Ausblick: „Sollte eine Entscheidung zu Gunsten des Ausbaus fallen, werden wir gemeinsam mit unserem Kooperationspartner RWE im zweiten Schritt eine Erweiterung auf weitere Ortsteile prüfen. Umso größer das Interesse ist, umso mehr können wir hier bewegen“, so der Geschäftsführer. Informieren vor Ort NetCologne plant während der Markterkundung eine Informationswoche vom 22. bis 27. Februar vor Ort im Prümer Wall, 53359 Rheinbach. Hier werden NetCologne Mitarbeiter von Montag bis Freitag zwischen 11:00 Uhr und 18:00 Uhr sowie Samstag von 09:00 Uhr bis 14:00 Uhr für eine persönliche Beratung zur Verfügung stehen. Weitergehende Informationen sind zudem auf der Homepage des Unternehmens unter www.netcologne.koeln/rheinbach erhältlich. Hier ist unter anderen auch ein Überblick zum aktuellen Stand der Markterkundung einsehbar sowie eine Registrierung für einen schnellen Anschluss möglich.

 

Über NetCologne:
Seit 2012 verlegt der regionale Anbieter NetCologne schnelle Glasfaserleitungen bis in die Wohngebiete im Rhein-Sieg-Kreis - teilweise im Eigenausbau, teilweise auch in Kooperation. Zu den Ausbaugebieten gehören hier Alfter, Bornheim, Niederkassel, Windeck und Eitorf. Durch den Ausbau mit FttC (Fibre to the Curb, dem Glasfaseranschluss bis zum grauen Kabelverzweiger) und den Einsatz der neuen Vectoring-Technologie können dadurch für die Anwohner Bandbreiten von bis zu 100 Megabit pro Sekunde realisiert werden.