Das schnelle Kabel kommt per Roboter durch den Abwasserkanal

Köln, 12.09.2012

Stefan Caplan, Bürgermeister von Burscheid (Mitte), Horst Schmitz, NetCologne (links) und Harry Aichele, FAST Opticom (rechts)

In diesem Frühjahr begannen in Burscheid die Arbeiten am Highspeed-Breitbandnetz von NetCologne. Bereits im Herbst werden die Burscheider Bürgerinnen und Bürger darüber mit bis zu 50 Mbit/s im Internet surfen können.

Möglich wird dieses Tempo nicht zuletzt durch eine neuartige Methode der Verlegung: Das Schweizer Unternehmen FAST Opticom, das die Arbeiten im Auftrag von NetCologne durchführt, stemmt dafür nicht die Straßen und Gehsteige auf. Es verlegt die schnellen Glasfaserkabel in bestehenden Abwasserkanälen, wie Harry Aichele, Geschäftsführer von FAST Opticom, bei einem Vor-Ort-Termin in Burscheid demonstrierte. Die eigentliche Installation der Kabel übernehmen dabei spezielle Roboter, die durch die Kanalschächte Zugang zum Burscheider Abwassersystem bekommen.

"Das hat enorme Vorteile", erklärt Horst Schmitz, Bereichsleiter Technik bei NetCologne. "Lästige Straßenaufbrüche sind unnötig, die Behinde­rungen des Verkehrs halten sich in Grenzen - meist beschränken sie sich auf zeitweilige Halteverbote im Umkreis der Kanalschächte. Zudem wird die Installation des Netzes günstiger und geht schneller."

Ab Oktober werden die schnellen Internetanschlüsse von NetCologne in den meisten Wohn- und Gewerbegebieten Burscheids zur Verfügung stehen. "Eine zeitgemäße Breitbandversorgung", so Bürgermeister Stefan Caplan, "ist für unsere Stadt unabdingbar, wenn wir als Wohn- und Gewerbestandort attraktiv bleiben möchten."

Informationen zum Produktangebot, zu Preisen, Bandbreiten und Anschluss­terminen hat NetCologne im Internet unter der Adresse www.netcologne.de/burscheid zusammengestellt. Hier kann man sich auch unverbindlich als Interessent vormerken lassen. Darüber hinaus hat NetCologne vor Ort auch eine Beratungsstelle in den Geschäftsräumen der BELKAW,
Höhestraße 7-9, eingerichtet.