01.01.1998 bis 1994
01.01.1998 bis 1994
Pionierarbeit: vom Markteintritt Telefonie am 01.01.1998 absteigend bis zur Gründung 1994.
1. Januar 1998: Der Weg ist frei
Mit Stichtag 1. Januar 1998 ist der Markt für Telefonie frei für private Anbieter. NetCologne bietet jetzt weltweite Telefondienstleistungen vom Wirtschaftsraum Köln aus an. Neben der Telekom ist NetCologne in Köln das einzige Telekommunikationsunternehmen mit einem eigenen Netz. In der Attraktivität der Angebote unterscheidet sich NetCologne deutlich von den Mitbewerbern.
Mit dem Anschluss an das NetCologne-Netz führt der Kunde alle Telefonate über NetCologne - nicht nur die Ortsgespräche, sondern durch die Zusammenschaltung mit den überregionalen Telefongesellschaften auch die nationalen und internationalen Gespräche. Im Gegensatz dazu bieten die neuen überregionalen Anbieter als "Verbindungsnetzbetreiber" zur Zeit ausschließlich Ferngespräche an.
7. Januar 1997: Telefonieren ohne Grenzen
Ein Jahr vor dem Ende des Telekom-Monopols erhält NetCologne die Lizenz der Klasse 4 des Telekommunikationsgesetzes vom Bundesminister für Post und Telekommunikation und damit die Erlaubnis, ab 1998 im Regierungsbezirk Köln öffentliche Telefonleistungen anzubieten.
Schon bei der Lizenzklasse 3 war NetCologne unter den Schnellsten. Auch jetzt ist NetCologne wieder als einziger regionaler TK-Anbieter unter den ersten drei privaten Unternehmen, die schon jetzt alle Auflagen erfüllen, "zuverlässig, leistungsfähig und dauerhaft" ab 1998 die Grundversorgung der öffentlichen Telefonie zu garantieren.
18. Oktober 1996: Übergabe der Lizenz zur Betreibung eines öffentlichen TK-Netzes
Mit der Erteilung der Lizenz-Nr. 96 03 022 Klasse 3 des Telekommunikationsgesetzes ist es amtlich: NetCologne erhält vom Bundesminister für Post und Telekommunikation die Erlaubnis, ein öffentliches Telekommunikationsnetze zu betreiben. NetCologne bekommt damit als eines der ersten privaten Unternehmen die Lizenz für den Betrieb eines öffentlichen Telekommunikationsnetzes. Das Unternehmen festigt damit seine Stellung als der führende City-Carrier in Deutschland, der ganz vorne mit frischem Wind den Wettbewerb auf dem Telekommunikationsmarkt durchsetzt.
Damit kann NetCologne über eigene Leitungen die ersten großen Corporate Networks in Köln realisieren. Verträge mit namhaften Unternehmen und Institutionen, wie der GEW, der Stadtsparkasse, Felten & Guilleaume oder der Stadt Köln können jetzt umgesetzt werden. Feste Übertragungswege für die Telekommunikation von Banken, Versicherungen und Handelsunternehmen wurden geschaltet, insbesondere auch, um die Unternehmen mit eigenen Web-Servern permanent im Internet zu präsentieren.
8. Mai 1996: NetCologne wird Internet-Provider
Der erste Service, mit dem NetCologne seine Leistungsfähigkeit beweisen kann, ist der Highspeed-Zugang zum Internet. Das InterNetCologne soll das Surfen für die Kunden vor allem komfortabel und kostengünstig machen. Highspeed-Verbindungen über analoge Modems mit bis zu 56 Kbit/s oder 64 Kbit/s ISDN reduzieren ärgerliche Ladezeiten und sparen unnötige Verbindungsgebühren. Mit 50 Mitarbeitern beginnt NetCologne den Markteintritt.
1995: der erste Spatenstich
NetCologne und die GEW starten den Ausbau des CityNetCologne. Mit modernster Glasfasertechnologie werden im ersten Schritt bis Ende des Jahres 3.500 Gebäude vernetzt. Mit Übertragungsraten von 155 und später 622 Megabit pro Sekunde werden über dieses sogenannte ATM-Hochgeschwindigkeitsnetz Telefon- und Multimedia-Daten übertragen.
November 1994 bis Oktober 1995: Ausarbeitung des Unternehmenskonzeptes
Köln ist Medienhauptstadt. Die modernen Medien brauchen leistungsstarke Übertragungswege. Mit einer Investition von über 300 Millionen Mark investiert NetCologne in eines der modernsten Glasfasernetze Europas und versorgt so Medienunternehmen und die Kölner Bürger mit einer zukunftssicheren Infrastruktur.
Egal ob Datentransfer als Internet-Provider oder Computerverbindungen für Banken und Versicherungen, ob Kabel-TV oder direkte Vernetzung aller Kölner Fernsehstudios und Produktionsfirmen und natürlich auch Telefonie: Großgeschrieben wird bei NetCologne vor allem der Kundenservice. Das Firmenzeichen veranschaulicht die Philosophie: NetCologne legt das Fundament für gute Verbindungen in Kölns Boden und schafft durch die Services für Köln neue Möglichkeiten, in Zukunft günstig und zu übersichtlichen Tarifen zu kommunizieren. Im Oktober 1995 werden 23 Techniker und Ingenieure von der GEW Köln AG übernommen.
31. Oktober 1994: Gründung des Unternehmens
Die Gas-, Elektrizitäts- und Wasserwerke Köln AG (heute: GEW Köln AG), die Stadtsparkasse Köln (Heute: Sparkasse KölnBonn) und die Kölner Verkehrs-Betriebe (Kurz KVB) gründen die NetCologne Gesellschaft für Telekommunikation mbH. Damit sind alle Voraussetzungen für eine dynamische Geschäftsentwicklung gegeben.Die Gesellschafter schreiben seit Jahren schwarze Zahlen, genießen bei der Bevölkerung großes Vertrauen und kennen sich auf dem Kölner Markt aus wie sonst kein anderer.
Vor allem aber haben sie als Energieversorger, Bankdienstleister und Infrastrukturdienstleister beste Kontakte zu allen Kölner Haushalten. Die Gesellschafteranteile der KVB werden später von der Kreissparkasse Köln übernommen.

