Köln, 25.01.2011

NetCologne und Vodafone: Kooperation bei Glasfaserleitungen

Der Kölner Netzbetreiber NetCologne GmbH und Vodafone Deutschland haben eine Kooperationsvereinbarung über Vorleistungen von NetCologne geschlossen. Vodafone möchte künftig die FTTB-Leitungen der NetCologne anmieten, um darüber auch ihren Kunden Highspeed-Internet anzubieten.

Die NetCologne bietet derzeit ihren Endkunden in entsprechend ausgebauten Gebieten auf Basis ihres eigenen, hochmodernen FTTB-Glasfasernetzes bereits DSL-Produkte mit Bandbreiten bis zu 100 Mbit/s an. Vodafone beabsichtigt, ihren Endkunden auch eigene DSL-Produkte mit solchen Bandbreiten anzubieten. Dies soll in Köln auf der Grundlage der FTTB-lnfrastruktur der NetCologne erfolgen. Der Düsseldorfer Konzern ist daher an einer entsprechenden Anmietung von Vorleistungsprodukten interessiert.

Dieses Modell folgt dem Gedanken des verhandelten Zugangs, wonach grundsätzlich Unternehmen, die Netze aufgebaut haben, diese zu marktfähigen Konditionen auch anderen Unternehmen zur Verfügung stellen. „Unser Kooperationsabkommen zeigt, dass der Markt gut funktioniert“, so Karl-Heinz Zankel, Geschäftsführer von NetCologne. „Eine Vereinbarung über den Zugang ist der beste Weg zu unseren Glasfasernetzen.“

Hartmut Kremling, Geschäftsführer Technik, Vodafone Deutschland: „Die Vereinbarung zeigt, dass es auch im Glasfaser-Bereich attraktive Vorleistungsalternativen in Deutschland gibt.“ Im nun unterzeichneten Abkommen verpflichten sich beide Parteien, bis Ende Februar die Details zu regeln; der Markstart ist für Mai 2011 geplant.